*Stoneturns* ALIZAH
 

Die Krux mit dem Katzenfutter - oder:

Wo um Himmels Willen sind nur die

Mäuse geblieben?

 

Die Frage, die viele Katzenhalter immer mehr beschäftigt:

"Wie kann ich meine Katzen artgerecht und gesund ernähren ohne den Tricks der Futtermittelindustrie auf den Leim zu gehen"??

Zu allererst ist es wichtig sich einmal klar zu machen, woraus die natürliche Nahrung unserer Katzen eigentlich besteht: Mäuse und Kleinsäuger, Hasen- und Kaninchenjunge, Insekten, Vögel und wenn sich die Gelegenheit bietet auch mal ein Fischlein. Aus diesem Angebot der Natur zog die Katze seit Urzeiten alle Nährstoffe, Mineralien und Vitamine die sie benötigt. Die Domestikation der Katze liegt noch nicht so lange zurück, Fertigfutter in Dosen gibt es erst seit den 60ern --> In so kurzer Zeit kann ein Organismus nicht lernen, sich an ein völlig anderes Ernährungsschema anzupassen, so ist es kein Wunder, dass Katzen in den letzten Jahren durch hochbeworbenesaber völlig minderwertiges Futter Stoffwechselkrankheiten wie z.B. Diabetes entwickeln.

Wildkatzen in Zoos werden mit frischem, rohen Fleisch gefüttert weil man herausfand, dass die Tiere erkrankten oder sogar starben, wenn sie mit Fertigfutter ernährt wurden. Niemand würde auf die Idee kommen, einem Geparden Dosenfutter zu servieren... Großkatzen und Hauskatzen unterscheiden sich kaum was das Verdauungssystem anbelangt, und der Stoffwechsel sowie Verdauungstrakt unserer Katzen hat sich durch die Domestikation nicht verändert. Trotzdem gehen wir Menschen der Futtermittelindustrie immer wieder auf den Leim, die uns eine ganze Palette an Menüs mit allen Mitteln "schmackhaft" machen will und um keine Werbelüge verlegen ist, die für unsere Katzen leider nicht natürlich und schon gar nicht gesund sind. Nur weil unsere Katzen jetzt bei uns im Haus leben ändern sich ihre Bedürfnisse nicht. Die Futtermittelindustrie hat die Menschen heute oft schon dahingehend beeinflusst, dass viele  sogar glauben, rohes Fleisch sei gefährlich für Katzen. Wenn das der Fall wäre, wären alle "Bauernhofkatzen" und alle Wildkatzen schon lange ausgestorben und die Ägypter wären vor leeren Getreidespeichern verhungert...
 Natürliche Beutetiere von Katzen sind nicht steril! Katzen haben einen kurzen Darm, dadurch passiert die Nahrung ihn schnell und die Katze ist sehr unempfindlich gegenüber Salmonellen oder anderen Bakterien. Der Verdauungstrakt der Katze ist dafür geschaffen, hohe Mengen an hochwertigem Eiweiß zu verwerten. Rohe Knochen sind elastisch sowie ziemlich weich und daher unbedenklich! Nur gekochte Knochen splittern und haben daher in der Nahrung der Katzen nichts zu suchen! Katzen brauchen hochwertige Nahrung: Leichtverdauliche Proteine, essentielle Fettsäuren und natürliche Vitamine und Mineralien in der RICHTIGEN Zusammensetzung. Die natürliche Nahrung einer Katze besteht nur zu ca. 5% aus pflanzlichen Anteilen (vorhanden im Magen der Beutetiere).

Die meisten Fertigfutter haben einen weit höheren Anteil von bis zu 80%. Kommerzielles Futter mit vielen leeren, billigen Kohlehydraten (=Zucker) z.B. aus Getreide verursacht bei Katzen über Jahren Übergewicht, Diabetes, Nierenerkrankungen oder sogar Allergien, da sie Kohlehydrate nur schlecht verwerten können. Aber die Krönung der ganzen Geschichte ist, dass die Futterhersteller oft dann für die betroffenen Katzen, an deren Leid sie selbst schuld sind (!), neue Futtersorten kreieren und so nur noch mehr Geld scheffeln... Der Industrie liegt nichts daran, das optimale Futter für Katzen herzustellen denn die Gewinnspanne ist viel höher wenn man auf billige Zutaten zurückgreifen kann. Sie wird diese Taktik solange verfolgen, bis die Tierhalter mehr und mehr natürliche Ernährung für ihre Katzen fordern und die minderwertigen Produkte entlarven und verschmähen.

 

Etikettengauklerei - Angaben über Inhaltsstoffe auf Katzenfutterpackungen und was sie uns verraten

Wenn Sie auf der Suche nach artgerechtem Katzenfutter sind, dann sollten Sie Werbung oder die Empfehlung von Tierärzten kritisch hinterfragen. Tierärzte erhalten in ihrem Studium häufig nur sehr wenig Fachwissen über die artgerechte Ernährung von Katzen. Dafür stehen bei ihnen regelmäßig Vertreter bekannter Futtermarken auf der Matte und leisten Überzeugungsarbeit... Nehmen Sie sich einmal Zeit und schlendert durch die Zoohandlung Ihres Vertrauens und inspizieren Sie die Dosen / Trofupackungen genau.

Sie werden staunen, was sich hinter harmlos klingenden Bezeichnungen so alles verbirgt:

# "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (unter anderem mind. 4% Huhn)" / Fleischmehl

= Wenn ein Futter mind. 4% Huhn enthält, darf es schon den Namen "Huhn" tragen... unter tierischen Nebenerzeugnissen versteht man alle Teile von Tierkörpern, die nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind (z.B. Hufe, Därme, Federn, Schnäbel, Häute, Tiermehl,...) davon ist nur von 4% bekannt, dass sie vom Huhn stammen... außerdem, was sind bitte 4% Fleisch von 400g Futter für eine Zielgruppe, die als Karnivoren in der Fachliteratur stehen? Sehr, sehr wenig. Diese Menge an Protein kommt nicht im Entferntesten nahe heran an die natürlichen Bedarf einer Katze. Proteine sollten hier die Hauptenergiequelle ausmachen. Zudem handelt es sich hierbei meistens nicht einmal um kleine Fleischstückchen sondern  um industriell aus einer denaturierten Pampe der obigen Zutaten hergestellte Brocken in Gelee....

# "Getreide"

= billiger Füllstoff, der von Katzen nicht gut verwertet werden kann und zudem Allergien auslösen kann.

# "Kartoffeln"

= ebenfalls ein Füllstoff (v.a. für die Produktion von Trockenfutter nötig, da die Kroketten sonst nicht formbar wären) Da aber Katzen im Gegensatz zu uns Menschen nicht über das Enzym Amylase verfügen, können sie die in der Kartoffel enthaltene Stärke nicht in Glukose aufspalten und daraus Energie gewinnen...leider genauso sinnlos wie Getreide. Kartoffeln werden von den Trockenfutterherstellern verwendet die damit werben wollen, getreidefreies Futter zu produzieren das auch für Allergiker-Katzen geeignet ist.

# "Zucker"

= hat in Katzenfutter nichts zu suchen. Wird aber trotzdem unter verschiedenen Bezeichnungen im Futter versteckt: Rübenbrei, Rübentrockenschnitzel, Mais, Maiskleber, Karamell, Fructo-Oligosaccharide, Bananenmehl,... alles Zucker. Erstaunlich, nicht wahr? Zucker bildet auch im Mund der Katze den idealen Nährboden für Bakterien, führt zu Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und Karies.

# "Geflügelprotein (getrocknet)"

= sagt leider nur aus, dass Proteine aus Geflügel enthalten sind. Wieviel und woraus ist unklar für den Käufer.

# "pflanzliche Eiweißextrakte"

= Rückstände aus der Herstellung von Pflanzenölen.

#"Zellulose / Lignozellulose"

= traurig aber wahr: Das ist die Fachbezeichnung für Sägespäne.

 #"Nudeln"

Ganz schön schwere Kost, die die Futtermittelindustrie unseren Katzen da zumutet. Nudeln sind Kohlehydrate (=Zucker) und somit ungeeignet.

# weitere planzliche Zusatzstoffe wie: Alfalfa, Yamswurzel, Erbsenfaser, Kichererbsen, Kürbis, Butternuss-Kürbis, Spinatblätter,   Äpfel, Birnen, Cranberries, Seetang, Süßholzwurzeln, Angelikawurzeln, Fenchel, Ringelblumen, süßer Fenchel, Pfefferminzblätter, Kamille, Bohnenkraut, Rosmarin, Tomaten, Blaubeeren, Himbeeren,Yucca Schidigera Auszug... je weniger ein Futter davon enthält desto besser. Wie sich die Dauerfütterung von diesen Bestandteilen auf die Gesundheit der Katze auswirkt ist noch nicht ausreichend erforscht.Was man aber weiß, ist, dass viele Pflanzen für Katzen giftig sind. Also Vorsicht.

 

Trockenfutter - das denkbar ungeeignetste Futter für Katzen

 

Tockenfutter ist für Katzen das unnatürlichste Futter überhaupt. Klar, es ist äußerst praktisch für uns Tierhalter. Es riecht kaum, hält sich lange und die Katzen fressen es meist gern ohne dabei in der Küche großartig zu kleckern.

Aber denken wir wieder an den Ursprung der Katzen: Sie stammen aus Wüstenregionen und waren es immer gewohnt, ihren Wasserbedarf direkt aus dem Fleisch ihrer Beute aufzunehmen (Wassergehalt ca. 70%). Eher selten suchten sie ein Wasserloch auf um zu trinken. Katzen trinken von Natur aus nur sehr wenig, ihr Durstgefühl ist nur sehr schwach ausgeprägt.

Was bedeutet das nun im Zusammenhang mit Trofu? Katzen dehydrieren (=austrocknen) nach dem Genuss von Trockenfutter, d.h. die Nieren nehmen Schaden weil das Trofu dem Körper zur Verdauung eine erhebliche Menge an Wasser entzieht (legen Sie einmal ein wenig Trofu in eine Schüssel Wasser und Sie werden sehen, wieviel Wasser die Bröckchen binden). Logischerweise führt das dann auch zu einer starken Konzentration des Harns, was dann vor allem bei Katern zu Kristallbildung in den Harnwegen führt. Unausgewogenes Verhältnis von Calzium und Phosphor unterstützt diesen Prozess noch zusätzlich. Schließlich bildet sich Harngries oder sogar richtige Oxalat-/ Struvitsteine. Die betroffene Katze hat starke Schmerzen beim urinieren oder gar kompletten Harnverhalt und am Ende steht schließlich das drohene Nierenversagen. Natürlich hat die Industrie da auch gleich eine Lösung in Form eines neuen Trockenfutters parat, wobei sie mehr Geld in die Vermarktung der Produkte steckt als in die Herstellung...

Eine weitere Lüge der Futtermittelindustrie ist die Aussage, dass Trockenfutter gut für die Zahngesundheit sei. Im Gegenteil: Die meisten Katzen kauen Trofu überhaupt nicht, sondern schlucken es sofort hinunter. Wenn sie es doch kauen, bilden sich gelbliche Ablagerungen auf den Zähnen: Die Folge sind Zahnstein, Zahnfleischentzündung wegen der Bakterien, Karies, Ausfallen der Zähne... Haben Sie schon einmal Katzen beim genüsslichen Kauen auf einem frischen, rohen Hühnerhals beobachtet? DAS IST ZAHNPFLEGE! 2 -3 mal die Woche als Leckerli - Davon bekommen die Katzen die saubersten Zähne.

Fazit: Hochwertiges(!) Trockenfutter eignet sich aus unserer Sicht höchstens als Leckerlie, oder in KLEINEN Mengen zwischendurch aber nie als Alleinfuttermittel für Katzen.

Man sollte es aber bestenfalls seiner Katze zuliebe ganz weglassen!!!

 

Dosenfutter - von absolut nicht empfehlenswert bis hochwertig ist alles dabei

Als nicht empfehlenswerte Sorten stufen wir (angelehnt an die oben genannten fragwürdigen Inhaltsstoffe) alle Marken ein, die ihre Inhaltsstoffe nicht klar und eindeutig deklarieren und solche, die billige Proteine aus Mehlen oder gar aus pflanzlichem Ursprung verwenden. Ungeeignet sind auch Futter, die unter 60% Fleisch enthalten.

Vorteile von Dosenfutter sind die gute Lagerungsfähigkeit, der hohe Wasseranteil im Futter, es kann geöffnet im Kühlschrank mit Deckel bis zu 2 Tage genießbar bleiben.

Als bedingt nachteilig ist der Geruch zu erwähnen, an dem sich manche Katzenbesitzer stören.

Gute Nassfuttersorten (Alleinfuttermittel) sind unserer Meinung nach beispielsweise:

OmNomNom wird von unseren Katzen sehr gerne gefressen, sie vertragen es ausgezeichnet und freuen sich über die Sorten Huhn, Huhn und Kaninchen sowie über Huhn und Kalb. Das Futter "Huhn" z.B. beinhaltet 70% frisches Hühnerfleisch und Hühnerinnereien mit genauer Auflistung, Hühnerbrühe, Karotten und Mineralstoffe+Vitamine. Es enthält keine minderwertigen oder fragwürdigen Zutaten und wurde durch Kaltabfüllung schonend verarbeitet.

Ropocat,Catz finefood und GranataPet (ähnliche, auch hochwertige Alleinfuttermittel in vielen verschiedenen Sorten)

Best Nature (Ein Alleinfuttermittel von Zoo-Dehner, gute Deklaration, gute Akzeptanz bei unseren Katzen)

Gute Ergänzungsfuttermittel sind z.B. Porta21, Schesir, Miamor feine Filets, Cosma Original in Jelly:Hühnchen, Cosma Original in Jelly:Sardine, Schmusy Fisch pur, Applaws.

 

ACHTUNG: Bitte lesen Sie auch innerhalb einer Marke bei jeder Sorte die Zusammensetzung, da diese sich teilweise stark unterscheidet.

Zu bedenken ist auch, dass kein einziges Fertigfutter so ausgewogen ist, dass sich eine Katze ihr Leben lang ausschließlich davon ernähren könnte, ohne, dass ihre Gesundheit dabei Schaden nimmt. Man riskiert einen Mangel oder die Überdosierung einzelner Bestandteile. Daher heißt die Devise: Hochwertige Nassfutter abwechseln und zusätzlich BARFEN.

Denn wie schon der erste "Apotheker" Paracelsus (1493-1541) sagte: "Nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding ein Gift ist."

 

BARFEN - was ist damit gemeint? Es bedeutet: Biologisch artgerechte Rohfütterung.

Ziel von BARF ist es, die natürliche Beute der Katzen bestmöglich nachzuahmen. Aus unserer Sicht ist damit die artgerechteste Ernährung unserer Katzen möglich. Es enthält einen natürlichen Feuchtigkeitsgehalt, wird schnell und rückstandslos verdaut und belastet den Stoffwechsel nicht unnötig. Wir wissen genau, "was drin ist", denn schließlich kaufen wir alle Bestandteile selbst ein. Es kann im Kühlschrank 2 Tage aufbewahrt werden und, was wir gerne machen: Es kann auch portionsweise tiefgefroren werden (mehrere Monate haltbar).

Einige Dinge sind jedoch zu beachten:

Abwechslungsreich füttern (nicht nur Muskelfleisch oder nur Fleisch von einer Tierart): Huhn, Pute, Kaninchen,...

Kein rohes Schweinefleisch verfüttern (wegen dem Aujeszkyschen Virus, das bei Katzen Pseudowut auslöst und zum Tod führt)

Man braucht kein spezielles Kittenfutter / Seniorenfutter! BARF ist für alle Altersklassen von Katzen gleich gut (bei den Portionen für Kitten sind lediglich die Fleischstüchen kleiner / gewolft, ab der 4. Lebenswoche kann man bereits barfen)

Bei der Mischung von Muskelfleisch, Herzen, Mägen und Leber das natürliche Prozentverhältnis beachten (z.B. Innereien ca. 10% der Futterration, Leber nicht mehr als 5%, da Gefahr der Vit.A-Überdosierung besteht, Herz in größeren Mengen (enthält Taurin)

Ab und zu geben wir auch rohe Eier, einmal die Woche gibt es rohen Fisch z.B. Lachs, Makrelen, Heringe oder Sardinen. Alternativ von Schmusy Fisch: Sardinen pur in Jelly / roter Barsch pur in Jelly.

In ganzen Stücken können verfüttert werden: Eintagsküken, Frostmäuse, Wachteln, Fisch und Hühnerhälse.

Wichtig: Wird hauptsächlich oder ausschließlich gebarft, so ist es je nach Rezept erforderlich, Vitamine und Mineralien zuzusetzen. Weitere Informationen und Rezepte findet ihr hier (sehr empfehlenswert):

http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html

weitere sehr gute Infos erhalten Sie auch hier:

klick ->      http://www.the3cats.de/jaspers-offener-brief-an-alle-frauchen-und-herrchen-zum-thema-katzenernahrung/

klick ->       http://www.hundekatzenvital.de/Ern%C3%A4hrung/Katzenern%C3%A4hrungundGesundheit/tabid/409/Default.aspx

klick ->       http://www.cat-care.de/cms/index.php/katzen-w%C3%BCrden-m%C3%A4use-kaufen

by Marion Roth

 

Die Gefahren des Trockenfutters!

Heute möchten wir euch etwas gaaaanz wichtiges erzählen und erklären, denn noch immer wissen zu viele Katzenbesitzer nicht, was sie ihrer Katze aufzwingen.

Wir wissen, dass dies ein sehr heikles Thema ist und wir uns bei vielen unbeliebt machen werden. Trotzdem möchten wir warnen bevor es zu spät ist.

Tockenfutter ist gefährlich für Katzen, warum erklären wir euch gerne!

Die Katze ist ein ehemaliger Wüstenbewohner und trotz, dass sie es nicht mehr muss, ist ihr Körper genau daran angepasst.
Ihre Beute sind kleine Tiere, hierfür hat die Katze Fang- und Reißzähne. Das perfekte Werkzeug für Fleisch, Sehnen und Knochen. Katzen haben einen sehr kurzen Darm, was aber nicht tragisch ist, da Fleisch keine lange Verweildauer hat. Die Nieren sind darauf ausgelegt mit wenig durch Trinken zugefügtem Wasser auszukommen, da der Hauptteil der Flüssigkeit über die Nahrung aufgenommen wird. Dies ist die Natur der Katze!
Sie ist nicht trinkfaul, es ist von der Natur aus einfach nicht so vorgesehen!

Kommen wir nun zu dem Trockenfutter:


Wie es der Name schon sagt ist es furztrocken.

Eine Katze muss ca das 4 bis 5-fache an Wasser trinken um alleine das Futter auszugleichen, damit es dem Körper kein Wasser entzieht! Damit hat sie aber noch keinen einzigen Tropfen Wasser für ihren Körper/Organismus zu sich genommen.

Nun das wirklich fatale an der Sache ist, dass Trockenfutter auf 2 Wegen schädigt und einer davon tritt leider immer auf.

Weg 1. Die Katze trinkt nicht genug

--> wie sich jeder selber denken kann ist dies schlecht, da die Katze so droht auszutrocknen. In diesem Fall kommt es aber noch schlimmer! Nach kurzer Zeit können die Nieren der Katze nicht mehr richtig arbeiten, dadurch konzentrieren sich der Urin und dies schädigt enorm die Nieren und begünstigt Erkrankungen wie Harnkristalle, Harnwegsentzündungen bis hin zum Nierenversagen!

Weg 2. Die Katze trinkt sehr viel und versucht das Futter auszugleichen:

--> viele Katzenbesitzer sagen stolz "meine Katze trinkt aber genug und sehr viel!" Gerade das sollte einem doch zum nachdenken anregen... Wie oben erklärt bezieht eine Katze den Hauptteil der Flüssigkeit aus der Nahrung. Die Nieren und der Organismus sind auf diese Mengen ausgelegt. Nun ist die Katze wegen dem Trockenfutter aber gezwungen Unmengen an Wasser zu trinken. Dadurch sind die Nieren dauerüberlastet... Es wäre, als wenn ihr einen 5 Liter Luftballon dauerhaft mit 25 Liter füllt...
Die Nieren sind darauf nicht ausgelegt und gehen kaput!

----- dies verursacht alleine das "trocken-sein" des Futters! -----

Des weiteren wenn wir uns den Großteil der Trockenfutter angucken und mal sehen was so alles da drinne steckt, sollte es jedem Katzenbesitzer die Hände über den Kopf zusammenschlagen...
Meistens sind knappe 4%!!!!!!!!!! Fleisch enthalten... Was der Rest ist? Unmengen an Getreide und Pflanzenfasern die eine Katze so rein gar nicht verwerten kann durch ihren kurzen Darm!!!
Allzeit beliebte Aussage "in einer Maus sind auch Pflanzenteile -> siehe Magen" soweit stimmt dies auch, der Anteil ist allerdings im Gegensatz verschwindend gering. Zudem ist der Mageninhalt einer Maus vorverdaut... Dies ist die einzige Form, wie die Katze es überhaupt für ihren Körper nutzen kann.

Nun kommt aber noch etwas, was Katzenbesitzern zu denken geben sollte. Es ist bekannt, dass Katzen kein "süß" schmecken können... Nun ist aber in vielen Trockenfuttern Zucker drinne und das leider nicht zu knapp! Gerne sind sie getarnt in Rübentrockenschnitzel, Rübenmelasseschnitzel und ähnlichem!
Der Grund von dem sind 2 Hauptpunkte:
-
es riecht und sieht besser für uns Menschen aus!
- es macht die Katze abhängig!

(Genau dies ist der Grund wieso so viele Katzen auf Trockenfutter abfahren und die Umstellung auf hochwertiges Futter so schwer fällt!)

-- ZUCKER fördert Diabetes auch bei Katzen!!! --

Kommen wir zu dem Irrglauben: Trockenfutter reinigt die Zähne! Dies ist totaler Quatsch! Dafür würden Katzen Mahlzähne brauchen...
Zudem wird Trockenfutter auch nicht gekaut sondern lediglich geknackt und geschluckt... Was an die Zähne ran kommt ist höchstens der Zucker der nicht förderlich ist!

Trockenfutter ist als Hauptmahlzeit für Katzen nicht geeignet!!!

*Als Leckerlie nutzbar, wir Menschen naschen auch mal*

An diesem Punkt muss noch was gesagt werden!

Klar sind genetische Faktoren für Erkrankungen nicht außer acht zu lassen, aber es ist bewiesen, dass dieses Futter Erkrankungen fördert!
Genauso muss erwähnt werden, dass es auch Trockenfutter mit einem höheren Fleischanteil und auch wenig bis gar kein Getreide gibt.

Diese sind aber lediglich weniger schädlich und nicht gut! Sie sind und bleiben TROCKEN und das ist das gefährliche!

Wir haben da mal ein Experiment durchgeführt. Wir haben auf 1 Teil Trockenfutter 2 Teile Wasser gegeben und haben Bilder innerhalb von 10 Min gemacht
Dies passiert in eurer Katze...
Nach 10 Min haben sich die Dinger schon sehr vollgesogen und sind total aufgequollen... Das war aber noch nicht die ganze Saugkapazität.
Ich wollte nach 30 Min eigentlich ein Bild machen, - da es aber so wiederlich angefangen hat zu stinken mussten wir es nach knapp 15-17 Min wegwerfen...

Soviel dazu!

Danke fürs LESEN

 

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Und noch ein Beitrag zum Thema Entwurmung:

Warum ist blinde ENTWURMUNG nur selten sinnvoll?

Häufig kommt die Frage :

Wann muss ich wieder entwurmen?

Früher war es so:

4x im Jahr - das heißt alle 12 Wochen bzw. alle 3 Monate.

Aber woher kam diese Angabe?
Beim oben beschriebenen Zeitraum handelt es sich um den Zeitraum, den ein gewöhnlicher Magen-Darm-Wurm benötigt um aus seinem Ei zu schlüpfen, heranzuwachsen und selbstständig infektiöse Eier zu 'legen', die dann ausgeschieden werden - die sogenannte Präpatenz-Zeit.
Eine vorbeugende bzw. PROPHYLAKTISCHE Entwurmung gibt es (zum derzeitigen Zeitpunkt) nicht - das bedeutet, dass eine Entwurmung, 'nur' den Darm des behandelten Tieres aktuell von Parasiten befreit. Bei den handelsüblichen Präparaten umfasst dies in der Regel sämtliche Haken-, Spul- und Bandwürmer.

Warum aber nicht blind (egal ob Würmer da oder nicht) in regelmäßigen Abständen entwurmen?
Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass sich die Parasiten langsam an bestimmte Wirkstoffe gewöhnt haben. Eine ganz ähnliche Symptomatik ist bei den antiobiotikaresistenten Bakterien ja schon länger bekannt.

Daher empfehlen wir statt einer 'Wurmkur auf Verdacht' eine Kotuntersuchung auf Wurmeier!
Wichtig dabei ist, dass es sich um eine Sammel-Kotprobe handelt, da nicht jeder Parasit pünktlich einmal pro Tag Eier ausscheidet. Die Kotprobe sollte von 3 Tagen sein und jeweils ca. eine walnussgroße Menge umfassen.
Denn warum sollte man sein Haustier therapieren wenn es doch garnicht krank ist???

Der finanzielle Aspekt darf aber nicht verschwiegen werden...
Eine Kotuntersuchung auf Endoparasiten kostet alles in allem jedoch deutlich mehr als eine blinde Entwurmung.
Hinzu kommt, dass wir Tierärzte an einer Leistung (in diesem Falle der Kotuntersuchung) viel 'mehr' verdienen als am Verkauf von Medikamenten.
Dafür ist sie deutlich zeitaufwendiger: knappe 20 Minuten fürs Ansetzen der Flotationsuntersuchung und ca. 5 bis 10 weitere Minuten fürs Auswerten, Beurteilen, Eintragen und Besprechen des Befundes mit dem Herrchen oder Frauchen.
Aber gerne nochmal: Warum sollte man sein Haustier therapieren wenn es doch garnicht nötig ist???

Auch vorausschauend betrachtet, macht es deutlich mehr Sinn etwas zu behandeln, was auch bewiesenermaßen tatsächlich da ist, oder?

Von natürlichen Entwurmungsversuchen mit Karotten, Knoblauch, Homöopathika, Ölen oder Ähnlichem rate ich schlichtweg ab. Im besten Falle wird es nichts nutzen...

Die Aussage "...ich hab keine Würmer im Häufchen gesehn - deswegen hat er/sie auch keine..." ist übrigens nicht gerade sicher, da Würmer meist erst bei extremer Überbesiedlung ausgeschieden werden und die infektiösen Wurmeier unmöglich mit bloßen Augen zu erkennen sind. Dann doch lieber mit dem Mikroskop...

Die oben beschriebene Thematik bezieht sich auf 'normale' Magen-Darm-Parasiten und NICHT auf Herzwürmer, Lungenwürmer u.ä. Spezialfälle.

Bei noch offenen Fragen steht euch euer Haustierarzt mit Rat und Tat zur Verfügung.

 

Dankeschön fürs Lesen :)

 

und abschließend zum Thema noch ein durchaus empfehlenswerter link aus meiner Sicht zum Thema Entwurmung bei der Wohnungskatze:

http://www.kritische-tiermedizin.de/2012/Die_Sache_mit_der_Wurmkur.html


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